Allge­meine Geschäfts­be­din­gun­gen

Not Knowing Leadership 

1) Vertragsgegenstand/Leistungsumfang

Die von uns abge­schlos­se­nen Verträge sind Dienst­ver­träge, sofern nicht ausdrück­lich etwas ande­res verein­bart wird. 

Gegen­stand des Auftra­ges ist die verein­barte Leis­tung, nicht die Erzie­lung eines bestimm­ten wirt­schaft­li­chen Erfol­ges. Insbe­son­dere schul­den wir nicht ein bestimm­tes wirt­schaft­li­ches Ergeb­nis. Die Leis­tun­gen von Not Knowing Leadership sind erbracht, wenn die erfor­der­li­chen Unter­su­chun­gen, Analy­sen, Work­shops, Trai­nings, Coachings und die sich daraus erge­ben­den Schluss­fol­ge­run­gen, mit dem Auftrag­ge­ber erar­bei­tet sind. Uner­heb­lich ist, ob oder wann die Schluss­fol­ge­run­gen bzw. Empfeh­lun­gen umge­setzt werden. 

Not Knowing Leadership ist berech­tigt zur Auftrags­aus­füh­rung Hilfs­kräfte, sach­ver­stän­dige Dritte und andere Erfül­lungs­ge­hil­fen heran­zu­zie­hen, wobei er dem Auftrag­ge­ber stets unmit­tel­bar verpflich­tet bleibt. Not Knowing Leadership entschei­det nach eige­nem Ermes­sen, welche Mitar­bei­ter er einsetzt oder austauscht. Bera­tungs­leis­tun­gen in Rechts- und Steu­er­fra­gen werden von uns auf Grund der gelten­den Bestim­mun­gen weder zuge­sagt noch erbracht. Diese Leis­tun­gen sind vom Auftrag­ge­ber selbst bereit­zu­stel­len. 

Wir erbrin­gen unsere Leis­tun­gen auf der Grund­lage der uns vom Auftrag­ge­ber zur Verfü­gung gestell­ten Daten und Infor­ma­tio­nen. Die Gewähr für die sach­li­che Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit liegt beim Auftrag­ge­ber. 

2) Leis­tungs­än­de­run­gen

Nach­träg­li­che Ände­run­gen und Ergän­zun­gen des Auftrags oder der wesent­li­chen Arbeits­er­geb­nisse bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit der Schrift­form. Proto­kolle über Bespre­chun­gen und den Projektsach­stand werden dem gerecht, sofern sie von den Bevoll­mäch­tig­ten beider Seiten unter­zeich­net sind. 

Not Knowing Leadership ist verpflich­tet, nach­träg­li­che Ände­rungs­ver­lan­gen des Auftrag­ge­bers auszu­füh­ren, sofern dies ohne zusätz­li­che Kosten oder Termin­ver­schie­bun­gen möglich ist. Andern­falls teilt Not Knowing Leadership binnen 14 Tagen die Einzel­hei­ten des notwen­di­gen Mehr­auf­wan­des mit. Bestä­tigt der Auftrag­ge­ber nicht binnen weite­rer 14 Tage schrift­lich die Ände­rung, so gilt das Ände­rungs­ver­lan­gen als aufge­ho­ben. 

3) Schweigepflicht/Datenschutz

Not Knowing Leadership ist verpflich­tet, auch nach Been­di­gung des Auftra­ges über alle geschäfts- oder auftrag­ge­ber­be­zo­ge­nen Tatsa­chen, die ihm im Zusam­men­hang mit der Auftrags­aus­füh­rung bekannt werden, Still­schwei­gen zu wahren. Ohne schrift­li­che Einwil­li­gung des Auftrag­ge­bers darf er sie weder an Dritte weiter­ge­ben noch für sich selbst verwer­ten. Dies gilt auch für schrift­li­che Äuße­run­gen, insbe­son­dere auftrags­be­zo­ge­ner Berichte oder Empfeh­lun­gen. 

Not Knowing Leadership ist befugt, im Rahmen der Zweck­be­stim­mung des Auftrags die ihm anver­trau­ten perso­nen­be­zo­ge­nen Daten unter Beach­tung der Daten­schutz­be­stim­mun­gen zu verar­bei­ten oder durch Dritte verar­bei­ten zu lassen. 

4) Vergütung/ Zahlungsbedingungen/ Aufrech­nung

Sofern nicht anders verein­bart, verste­hen sich alle genann­ten Hono­rar­preise zuzüg­lich Reise­kos­ten, Spesen und der gesetz­li­chen USt. Dies gilt auch für Fest­preis­an­ge­bote. 

Das Entgelt für die Dienste von Not Knowing Leadership wird nach den für die Tätig­keit aufge­wen­de­ten Zeiten berech­net (Zeit-Hono­rare) oder als Fest­preis schrift­lich verein­bart. Fest­preis­an­ge­bote sind eben­falls Dienst­leis­tungs­an­ge­bote. Fest­preise werden daher antei­lig über die Projekt­zeit abge­rech­net. Bei größe­ren Projek­ten kann bei Auftrags­ab­schluss eine erste Rate von 30 % der geschätz­ten Auftrags­summe verlangt werden. Ein nach dem Grad des Erfol­ges oder nur im Erfolgs­fall zu zahlen­des Hono­rar ist stets ausge­schlos­sen. Die bei Auftrags­er­tei­lung verein­bar­ten Hono­rar­sätze gelten für ein Jahr. 

Alle Forde­run­gen werden mit Rech­nungs­stel­lung fällig und sind sofort ohne Abzüge zahl­bar. Die gesetz­li­che Umsatz­steuer ist allen Preis­an­ga­ben hinzu­zu­rech­nen und in der Rech­nung geson­dert auszu­wei­sen. 

5) Gewähr­leis­tung

Not Knowing Leadership führt alle Arbei­ten mit größ­ter Sorg­falt unter Beach­tung der Berufs­grund­sätze des Bundes­ver­ban­des Deut­scher Unter­neh­mens­be­ra­ter BDU e.V. und stets auf die indi­vi­du­elle Situa­tion und die Bedürf­nisse des Auftrag­ge­bers bezo­gen durch. 

Not Knowing Leadership leis­tet Gewähr dafür, dass die Erhe­bun­gen, Analy­sen und Work­shops die Situa­tion des Unter­neh­mens im Hinblick auf die Frage­stel­lung rich­tig und voll­stän­dig wieder­ge­ben. 

Die aus den Unter­su­chun­gen abzu­lei­ten­den Schluss­fol­ge­run­gen und Empfeh­lun­gen erfol­gen nach bestem Wissen und nach den aner­kann­ten Regeln von Wissen­schaft und Praxis. Die Darstel­lung der Empfeh­lun­gen erfolgt in verständ­li­cher und nach­voll­zieh­ba­rer Weise. 

Der Auftrag­ge­ber hat Anspruch auf Besei­ti­gung etwai­ger Mängel. Nach zwei fehl­ge­schla­ge­nen Nach­bes­se­rungs­ver­su­chen stehen dem Auftrag­ge­ber die gesetz­li­chen Rechte zu. 

Der Anspruch auf Besei­ti­gung von Mängeln muss vom Auftrag­ge­ber unver­züg­lich schrift­lich geltend gemacht werden. Offen­sicht­li­che Mängel gelten als geneh­migt, wenn sie nicht binnen 2 Wochen nach Abschluss der Arbei­ten schrift­lich gerügt werden. Die Ansprü­che des vorste­hen­den Absat­zes verjäh­ren mit Ablauf von sechs Mona­ten nach Abschluss der Arbei­ten.  

6) Ausfall und Verhin­de­rung

Der Auftrag­ge­ber kann jeder­zeit vor Beginn verein­bar­ter Veran­stal­tun­gen (z.B. Beratungs‑, Trai­nings- und Work­shop-Tage) von diesen zurück­tre­ten. Maßgeb­lich ist der Zugang der Rück­tritts­er­klä­rung. Diese kann schrift­lich, münd­lich, per Tele­fax oder über Online-Dienste erfol­gen. Durch den Rück­tritt von der Veran­stal­tung fallen Stor­no­ge­büh­ren bis zu 100% des Veran­stal­tungs­prei­ses an. Die Höhe der Stor­no­ge­bühr rich­tet sich danach, wie kurz­fris­tig die Veran­stal­tung vom Auftrag­ge­ber abge­sagt wurde. So erge­ben sich pauschal die folgen­den Stor­no­ge­büh­ren für Beratungs‑, Trai­nings- und Work­shop-Tage: 

* bis 90 Tage vor Veran­stal­tungs­be­ginn keine Stor­no­ge­bühr
* 89 – 46 Tage vor Veran­stal­tungs­be­ginn 50% des Veran­stal­tungs­prei­ses
* 45 – 0 Tage vor Veran­stal­tungs­be­ginn 100% des Veran­stal­tungs­prei­ses 

Für Coaching-Sitzun­gen gelten die folgen­den Bedin­gun­gen:
* bis 4 Werk­tage vor der Coaching-Sitzung keine Stor­no­ge­bühr
* 3 – 2 Werk­tage vor der Coaching-Sitzung 50% des Hono­rar­sat­zes
* 1 – 0 Werk­tage vor der Coaching-Sitzung 100% des Hono­rar­sat­zes 

Der Coachee ist für den recht­zei­ti­gen Zugang der Absage verant­wort­lich. Sagt der Coachee eine Coaching-Sitzung nicht frist­ge­recht ab, so gelten die oben genann­ten Stor­no­be­din­gun­gen für Coaching-Sitzun­gen. Dem Coachee ist der Nach­weis gestat­tet, dass dem Coach ein Scha­den entwe­der gar nicht oder in wesent­lich nied­ri­ger Höhe entstan­den ist.  

7) Haftung

Unsere Haftung für die ordnungs­ge­mäße Erbrin­gung der Leis­tun­gen ist auf die Inha­ber und auf den jewei­li­gen Leis­tungs­er­brin­ger begrenzt. 

8) Schutz des geis­ti­gen Eigen­tums von Not Knowing Leadership

Der Auftrag­ge­ber steht dafür ein, dass die im Rahmen des Auftrags von Not Knowing Leadership gefer­tig­ten Berichte, Orga­ni­sa­ti­ons­pläne, Entwürfe, Zeich­nun­gen, Aufstel­lun­gen und Berech­nun­gen nur für seine eige­nen Zwecke verwandt und nicht ohne ausdrück­li­che Zustim­mung im Einzel­fall publi­ziert werden. 

Die Nutzung der erbrach­ten Bera­tungs­leis­tun­gen für mit dem Auftrag­ge­ber verbun­dene Unter­neh­men bedarf einer geson­der­ten schrift­li­chen Verein­ba­rung. 

Soweit Arbeits­er­geb­nisse urhe­ber­rechts­fä­hig sind, bleibt Not Knowing Leadership Urhe­ber. Der Auftrag­ge­ber erhält in diesen Fällen das nur durch Absatz 1 Satz 1 einge­schränkte, im Übri­gen zeit­lich und örtlich unbe­schränkte, unwi­der­ruf­li­che, ausschließ­li­che und nicht über­trag­bare Nutzungs­recht an den Arbeits­er­geb­nis­sen. 

9) Höhere Gewalt

Soweit die für das Projekt vorge­se­he­nen Mitar­bei­ter von Not Knowing Leadership – bei der Fest­le­gung von Einzel­auf­ga­ben unvor­her­seh­bar – ausfal­len, ist Not Knowing Leadership berech­tigt, die Erfül­lung ihrer Verpflich­tun­gen um die Dauer der Verhin­de­rung und um eine ange­mes­sene Anlauf­zeit hinaus­zu­schie­ben.

Ereig­nisse höhe­rer Gewalt, die die Leis­tung wesent­lich erschwe­ren oder zeit­wei­lig unmög­lich machen, berech­ti­gen die jewei­lige Partei, die Erfül­lung ihrer Leis­tung um die Dauer der Behin­de­rung und eine ange­mes­sene Anlauf­zeit hinaus­zu­schie­ben. Der höhe­ren Gewalt stehen Arbeits­kampf und ähnli­che Umstände gleich, soweit sie unvor­her­seh­bar, schwer­wie­gend und unver­schul­det sind. Die Parteien teilen sich gegen­sei­tig unver­züg­lich den Eintritt solcher Umstände mit. 

10) Sons­ti­ges

Für alle Ansprü­che aus dem Vertrag gilt ausschließ­lich das Recht der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land. Ände­run­gen und Ergän­zun­gen dieser Bedin­gun­gen bedür­fen der Schrift­form und müssen als solche ausdrück­lich gekenn­zeich­net sein.

Sind oder werden Vorschrif­ten dieser allge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen ganz oder teil­weise unwirk­sam, so werden die übri­gen Bestim­mun­gen hier­durch nicht berührt. Die Parteien verpflich­ten sich, die unwirk­sa­men Vorschrif­ten unver­züg­lich durch wirk­same zu erset­zen. 

Gerichts­stand, soweit zuläs­sig, und Erfül­lungs­ort ist Bremen.

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